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der  Erlag
C1
Geschätztes CEFR-Niveau.
/ɛɐ̯ˈlaːk/

💰 Was genau ist ein Erlag?

Der Erlag (maskulin) bezeichnet einen gezahlten Betrag, eine Summe, die entrichtet wurde, oder den Erlös aus einem Geschäft. Es ist ein eher formeller oder veralteter Begriff, der heutzutage hauptsächlich in Österreich und in juristischen oder kaufmännischen Kontexten verwendet wird.

Man leitet das Wort vom Verb erlegen ab, was „bezahlen“, „entrichten“ oder auch „niederlegen“ bedeutet (historisch auch „erjagen/töten“). ⚠️ In Deutschland wird der Begriff selten verwendet; hier sind „Zahlung“, „Betrag“ oder „Erlös“ gebräuchlicher.

Artikelregeln für der, die und das

-ag immer Maskulinum.

Beispiele: der Airbag · der Alltag · der Anschlag · der Antrag · der Auftrag · der Ausschlag · der Befreiungssc...

🧐 Grammatik unter der Lupe: Der Erlag

Das Substantiv „der Erlag“ ist maskulin und wird stark dekliniert.

Deklination Singular
KasusArtikelWort
NominativderErlag
GenitivdesErlag(e)s
DativdemErlag(e)
AkkusativdenErlag
Deklination Plural
KasusArtikelWort
NominativdieErläge
GenitivderErläge
DativdenErlägen
AkkusativdieErläge

📝 Anwendungsbeispiele

  1. Der gesamte Erlag aus dem Verkauf wird gespendet.
  2. Bitte bestätigen Sie den Erlag der Gebühr schriftlich. (Österreichisch)
  3. Nach Erlag der Kaution erhalten Sie die Schlüssel. (Formell/Juristisch)

✅ Wann verwendet man "der Erlag"?

Der Begriff der Erlag ist spezifisch und nicht alltäglich. Hier sind die typischen Kontexte:

  • 🇦🇹 Österreichisches Deutsch: Im österreichischen Sprachgebrauch ist „Erlag“ häufiger anzutreffen, besonders im Amtsdeutsch und Bankwesen (z.B. „Erlagschein“ für Überweisungsträger).
  • ⚖️ Juristischer/Kaufmännischer Bereich: In Verträgen, Urkunden oder offiziellen Schreiben kann „Erlag“ als Synonym für die Zahlung oder den Eingang eines Betrages verwendet werden (z.B. „nach Erlag der Summe“).
  • 🕰️ Historischer Kontext: In älteren Texten kann der Begriff ebenfalls vorkommen.

Im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch sind Zahlung, Betrag, Summe oder Erlös wesentlich üblicher und klingen natürlicher. Die Verwendung von „Erlag“ außerhalb der genannten Kontexte kann steif oder unverständlich wirken.

🧠 Eselsbrücken zum Merken

Artikelmerkhilfe: Stell dir einen formellen Herrn (der) vor, der feierlich einen Geldbetrag erlegt (bezahlt). Der Herr tätigt den Erlag.

Bedeutungsmerkhilfe: Das Wort kommt von erlegen. Man legt quasi das Geld erfolgreich nieder (bezahlt es). Der Erlag ist das Ergebnis dieses „Erlegens“ – der gezahlte Betrag.

🔄 Ähnliche und gegensätzliche Begriffe

Synonyme (ähnliche Bedeutung):

Antonyme (gegensätzliche Bedeutung):

⚠️ Achtung, Verwechslungsgefahr:

  • Der Verlag: Ein Unternehmen, das Bücher, Zeitungen etc. veröffentlicht. Klingt ähnlich, hat aber nichts mit Zahlung zu tun.

😄 Ein kleiner Scherz

Fragt der österreichische Beamte den Antragsteller: „Haben Sie den Erlag schon getätigt?“
Antwortet der Deutsche verwirrt: „Nein, ich habe noch nicht einmal gejagt!“

(Eine Anspielung auf die Doppelbedeutung von „erlegen“)

📜 Ein kleines Gedicht

Im Amt, da zählt mit strengem Blick,
der Beamte jeden Glückspfennig zurück.
Die Summe stimmt, kein Fehlbetrag,
bestätigt wird nun der Erlag.

🧩 Wer bin ich? Ein Rätsel

Ich bin ein Wort, recht alt und karg,
man kennt mich gut in Österreichs Mark.
Ich steh' für Geld, das man gezahlt,
eine Summe, die im Buche prangt.

Wie heiße ich, wenn Schuld beglichen ward?

Lösung: Der Erlag

💡 Sonstiges Wissenswertes

Wortbildung: Der Erlag ist eine Substantivierung des Verbstamms von „erlegen“ (ähnlich wie Wurf von werfen, Zug von ziehen).

Erlagschein: Besonders in Österreich war der „Erlagschein“ ein gängiges Formular für Banküberweisungen oder Bareinzahlungen, oft mit einem perforierten Abschnitt als Beleg. Auch wenn heute Online-Banking dominiert, ist der Begriff noch bekannt.

📝 Zusammenfassung: Der, die oder das Erlag?

Das Wort "Erlag" ist maskulin. Man sagt also der Erlag. Es bedeutet "gezahlter Betrag" oder "Erlös" und wird hauptsächlich in Österreich oder in formellen juristischen/kaufmännischen Kontexten verwendet. Der Plural lautet "die Erläge".

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